Sicherheit und Gesundheit im Fokus: FREIE WÄHLER setzen wichtige Themen im Kreistag

Die FREIEN WÄHLER haben in der Kreistagssitzung am 21. September 2026 zwei wichtige Initiativen für den Landkreis Groß-Gerau eingebracht. Während unser Antrag zur Flughafenmalaria einstimmig beschlossen wurde und nun konkrete Vorsorge- und Aufklärungsmaßnahmen auf den Weg bringt, wurde unser Eilantrag zur Ertüchtigung der Bootsrampen am Rhein leider nicht mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit zur sofortigen Beratung zugelassen. Für uns ist klar: Beide Themen betreffen die Sicherheit der Menschen im Kreis – und beide bleiben auf unserer politischen Agenda.

Flughafenmalaria: Einstimmige Zustimmung für mehr Vorsorge

Ein voller Erfolg war unser Antrag zur sogenannten Flughafenmalaria. Der Kreistag hat den Antrag einstimmig beschlossen.

Der Kreisausschuss wird nun gemeinsam mit dem Kreisgesundheitsamt, dem zuständigen Landesministerium, der Fraport AG und den betroffenen Kommunen einen umfassenden Bericht zur Risikolage, zur Überwachung und zu notwendigen Präventionsmaßnahmen erarbeiten. Darüber hinaus sollen Bürgerinnen und Bürger informiert sowie Ärztinnen und Ärzte im Kreis für diese seltene, aber ernstzunehmende Erkrankung sensibilisiert werden.

Gerade aufgrund der unmittelbaren Nähe des Landkreises zum Frankfurter Flughafen und der klimatischen Veränderungen ist es wichtig, Risiken sachlich zu bewerten und frühzeitig Vorsorge zu treffen – ohne Panikmache, aber mit Verantwortung.

Bootsrampen am Rhein: Sicherheit darf nicht warten

Bedauerlicherweise fand unser Eilantrag zur Ertüchtigung der Bootsrampen am Rhein nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit, um noch in dieser Kreistagssitzung beraten zu werden.

Dabei geht es um ein echtes Sicherheitsproblem: Bei Niedrigwasser können mehrere Bootseinlassstellen am Rhein von Feuerwehr, DLRG und weiteren Rettungskräften nur noch eingeschränkt oder gar nicht genutzt werden. Das kann im Ernstfall wertvolle Zeit kosten.

Mit unserem Prüfantrag wollen wir klären lassen, welche baulichen und rechtlichen Möglichkeiten bestehen, die sogenannten NATO-Rampen dauerhaft einsatzfähig zu machen und welche Zuständigkeiten zwischen Bund, Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, Kreis und Kommunen bestehen.

Dass der Antrag zunächst nicht behandelt wurde, ändert nichts an seiner Bedeutung. Die FREIEN WÄHLER werden das Thema weiterverfolgen. Die Einsatzfähigkeit unserer Rettungskräfte am Rhein darf nicht von langwierigen Zuständigkeitsfragen abhängig sein.

FREIE WÄHLER bleiben dran

Ob Gesundheitsvorsorge oder Katastrophenschutz – wir bringen konkrete Themen aus dem Alltag der Menschen in den Kreistag und setzen uns dafür ein, dass Probleme frühzeitig erkannt und pragmatisch gelöst werden. Daran werden wir auch in den kommenden Sitzungen konsequent weiterarbeiten.